image003.jpg

DAOISTISCHES ZENTRUM IN WIEN
ÖSTERREICHISCHER WUSHU UND TAIJI SPORTVEREIN

Kontakt - Information: mailto:daozentrum@hotmail.com      Tel.: 01 897 44 36

 

 

BD10256_

 

Drachelinks.JPGShaolin in Blüte.jpgKaiserpalast.jpg52 Mauer Fu Pubu klein.jpgHimmelstempel turm.jpgMedaillien.jpgMauer.jpg2.Dan pubu klein.bmpSchmetterling.jpgDracherechts.jpg

 

 

*   Wushu

 

Taiji0001.jpg

Taiji

 

Wang1.jpg

*   Taiji

*   Qigong

Das höchste Prinzip

Taiji

*   Kinder-Kungfu

Kurse
Name

Formen

Stile

Gesundheitliche Aspekte

 

Kurse  >>zum Inhaltsverzeichnis<<

Kurse für Anfänger (A) und Fortgeschrittene (FS).

Einstieg jederzeit möglich.

 

*   Impressum

 

 

Montag

19:00 - 20:00

Taiji, Einzel- und Partnerübungen.

1120 Wien, Aichholzgasse 39/7 (bzw.9)

ab 13.02.2012

Form und Anwendung. Übungen zum 1. Dan gemäß dem neuen Reglement der Chinese Wushu Association. Einstieg jederzeit möglich. Anfänger mit Vorkenntnissen und Fortgeschrittene.                      Lehrerin: Maria

.

Dienstag

19:00 - 20:00

Taiji 48 Bewegungen         

1190 Wien,

Ingen-Houszgasse 4, Nebeneingang

ab 14.02.2012

Die "alte" Wettkampfform. Wurde später durch die Form Taiji 42 "ersetzt", wird aber noch von vielen, vor allem älteren Menschen gerne praktiziert.  Geschlossene Gruppe.                  Lehrerin: Christine

20:00 - 21:00

Taiji Alter Yangstil, A + FS

ab 14.02.2012

85 Bewegungen alter Yangstil. Anfänger und Fortgeschrittene.  Einstieg jederzeit möglich.                            Lehrerin: Christine

.

20:00 - 21:00

Taiji Schwert 42

1130 Wien, BS Amalienstraße 31, Turnsaal rechts

ab 14.02.2012

Fortgeschrittene Wettkampfform.  Für Fortgeschrittene.

Lehrerin: Maria

.

Mittwoch

9:00 - 10:00

Taiji 24 Bewegungen

1030 Wien,

Reisnerstraße 16 (Kriterion)

ab 15.02.2012

Anfängerkurs.           Lehrerin: Edith

.

Freitag

18:00 - 19:00

Taiji 24

1090 Wien,
Ingen-Houszgasse 4, Nebeneingang

ab 17.02.2012

Kleine Wettkampfform. Lehrgangskurs. Anfänger und Fortgeschrittene. Einstieg jederzeit möglich.

Taiji Basics und 24 Taolu                             Lehrerin: Maria

19:00 - 20:00

Taiji 42

ab 17.02.2012

Große Wettkampfform. Lehrgangskurs. Anfänger und Fortgeschrittene.   Einstieg jederzeit möglich.                                         Lehrerin: Maria

.

Lehrer: Maria  - Christine - Erich - Edith

Anmeldung zum kostenlosen Probetraining >> daozentrum@hotmail.com   Tel.01 897 44 36

 

 

BD14710_

 

Bedeutung des Namens

Tài...äußerstes, höchstes
Jí..... Extrem, Gipfelpunkt

Anm.: Taiji fördert zwar den Fluss des Qi, das Schriftzeichen hat aber nichts mit Qi

 (Atem/ Lebenskraft) zu tun.

Taiji verkörpert das höchste Prinzip der daoistischen Philosophie: Die Vereinigung mit der natürlichen Dualität Yin und Yang, die das Universum erfüllt. Wer Taiji beherrscht, kann sich die Kräfte der Natur zunutze machen.

Durch richtiges Ausüben wird der Qifluss harmonisiert, die Organe gekräftigt und der Geist geklärt.

Gleichzeitig ist Taiji auch eine wirkungsvolle Form der Selbstverteidigung, die die Angriffsenergie des Gegners nützt und gegen ihn wendet.

Taiji am See.jpg

 

BD14710_

 

 

Formen: Taiji Quan, Taiji Jian, Taiji Shan >>zum Inhaltsverzeichnis<<

 

Taiji wird zu Beginn meist mit der bloßen Hand (Faustform) ausgeübt (Taiji Quan). Wenn die Grundprinzipien beherrscht werden, kann man auch die anspruchsvolleren Waffenformen erlernen. Hier arbeitet man nicht nur mit dem Qi im Körper sondern überträgt seinen Willen auch nach außen um die "Waffe" zu kontrollieren.

 

Wir unterrichten derzeit:

*      Taiji Shan (Fächer Taiji)

*      Taiji Jian (Schwert Taiji)

*      Taiji Dao (Säbel Taiji)

 

Yangsheng Taiji Dao
Säbel
Breitschwert
Maria Wang

 

BD14710_

 

Stile:  Wudang Taiji, Populäre Stile, Wettkampfstile, Yangsheng Taiji

 

Die Ursprünge: Die Inneren Kampfkünste von Wudang

Taiji Quan entstand vermutlich während der Song Dynastie, um 1200. Es vereinigt das daoistische Bemühen um ein langes, gesundes Leben mit den Anforderungen einer äußerst wirkungsvollen Kampfkunst.

Ursprünglich wurde Taiji nur im Kloster praktiziert, aus Furcht, es könne in den falschen Händen Unheil anrichten. Doch gelangte Ende der Ming Dynastie der daoistische Mönch Ma Yun Zang nach Shanxi, wo er Wang Zong Yue als Schüler aufnahm.

Dieser gab die Lehre lange Zeit nicht weiter. Erst im Alter fand er in der Provinz Henan in Zheng Song Xi einen geeigneten Meisterschüler, der wiederum nach Jiao Gou reiste und dort Chen Wanting und Xiu Xi Wang in Taiji unterwies. Dies war der Anfang der populären Taiji Stile.

Anhänger des Chenstils sind hingegen der Ansicht, dass alle populären Stile auf Chen Wanting selbst zurückgehen.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/17/Yin_yang.svg/220px-Yin_yang.svg.png

 

BD14710_

 

Die Legende von Zhang Sanfeng

Der Legende nach geht Taiji Quan auf den Daoisten  Zhang Sanfeng zurück.  Zhang Sanfeng lebte während der Song Dynastie, einer Zeit, in der Kampfkünste in China sehr hohes Ansehen genossen.

 

Zhang Sanfeng kannte bereits den Shaolin Stil und war ein sehr guter Shaolin Kämpfer. Der Shaolin Stil birgt allerdings den Nachteil, dass er für ältere Personen nicht mehr geeignet ist. So suchte Sanfeng nach einer besseren Methode, um die Mönche bei ihrer Meditation vor Angriffen von Räubern und wilden Tieren zu schützen.

 

Die Legende besagt, dass Zhang Sanfeng im Traum den Kampf eines Vogels (meistes als Kranich, in anderer Version als kleinerer Vogel beschrieben) und einer Schlange miterlebte. Beide führten ihn schließlich zu einem daoistischen Weisen, der ihn in der Kunst des Taiji unterwies.

 

Als Zhang Sanfeng aus dem Traum erwachte, hatte er diese Kunst tatsächlich erlernt und gab sie an seine Schüler weiter. Durch ständiges Üben verjüngte sich der, zu diesem Zeitpunkt bereits 100jährige, Meister, seine weißen Haare wurden wieder schwarz, seine Falten glätteten sich und er wurde über 200 Jahre alt.

 

Viele Erzählungen ranken sich um Zhang Sanfeng. Einst rief der Kaiser diesen berühmten Weisen zu sich. Unterwegs wurde er von 100 Räubern angegriffen, die er alle besiegte. Das trug viel zum Ruhm der von ihm entwickelten Kampfkunst bei.

http://kaleidoscope.cultural-china.com/chinaWH/images/exbig_images/996db78e007f7963db93f32cb2c0e5fc.jpg

 

BD14710_

 

Die traditionellen (populären) Stile

 

Chenstil: (nach Chen Wangding, 1587 – 1664), im 19.Jahrhundert in einen alten und einen neuen Chenstil aufgespalten.

Yangstil: (nach Yang Luchan „der Unbesiegbare“, 1799 – 1872), der als Kind heimlich den Unterricht des Chenstils beobachtete und trainierte, vereinfachte und verkürzte die Bewegungen des Chenstils.

Sunstil: (nach Sun Lutang, 1859 – 1933) synkretistischer Stil, Mischung mit Bagua und Xingyi


Wu/Haostil: (nach Wu Yuxiang, 1812 – 1880), vereinigt Yangstil mit dem ursprünglichen System


Wustil: (nach Wu Jianquan 1870 –1942 und seinem Vater Quanyou)

Wettkampfformen: Die für Wettkämpfe aber auch für Danprüfungen verwendeten Formen sind im Anfängerniveau meist dem Yangstil entnommen. Längere Formen (für höhere Dangraduierungen) sind oft Zusammenstellungen aus mehreren Stilen (z.B. 42 Bewegungen).

Yangsheng Taiji: Von Prof. Zhang Guang De (Sportuniversität Beijing) entworfener Stil mit der offenen Hand (Taiji Zhang) und mit Waffen durchgeführt. Hauptaugenmerk liegt auf den gesundheitlichen Aspekten und dem Fluss des Qi in den Meridianen, ähnlich dem Daoyin Yangshenggong. Die Aspekte der Selbstverteidigung sind den Bewegungen aber ebenso deutlich inhärent.

 

 

untitled.bmp

Yang.jpg

Thumbnail

Thumbnail

 

Chen Stil

Yang Stil

 

Wustil

 

Sunstil

(auf dem Video ausgeführt von der Tochter Sun Lutangs)

 

 

BD14710_

 

 

Die Wettkampfstile

 

Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts arbeitet die Chinese Wushu Association an einer Erfassung aller traditionellen Stile des Wushu und - im Hinblick auf eine Öffnung des Wushu-Systems zum Ausland, an einem einheitlichen Prüfungssystem. Die, meist synkretistischen, Wettkampfstile entstehen. Sie geben dem Übenden einen Einblick in das System des populären Taiji und dienen gleichzeitig bei Prüfungen und Wettkämpfen zur Beurteilung des Umfassenden Könnens des Ausübenden.

6.Dan.bmp

 

Taiji Wettkampfformen 42 und 42 Schwert

(Ausschnitte von der Prüfung zum 6. Dan in Peking)

 

BD14710_

 

GESUNDHEITLICHER ASPEKT  >>zum Inhaltsverzeichnis<<

 

Taiji eignet sich für alle Altersstufen, da man den Schwierigkeitsgrad individuell bestimmen kann.

Taiji Ausübende fühlen sich meist schon nach kurzer Zeit nach dem Training entspannter, ausgeglichener und erfahren auch eine Zunahme ihrer Ausdauer, ihres Körper- und Balancegefühls, sowie ihrer Beweglichkeit und Koordinationsfähigkeit. Dies sind Wirkungen, die der Übende an sich selbst feststellen kann.

In der östlichen und westlichen Medizin wird Taiji wegen seiner positiven Auswirkung auf Muskulatur, Herz und Kreislauf sowie den Stoffwechsel empfohlen.

 

 

 

Taiji Shan
Fächer
Maria Wang
Daoistisches Zentrum

 

Yangsheng Taiji Shan (Gesundheitsförderndes Fächertaiji)

(Ausschnitte von der 10th international health qigong competition in Peking)

 

Zahlreiche medizinische Untersuchungen haben den gesundheitlichen Wert von Taijiquan bestätigt:

EEG-Messungen zeigen bei Taiji-Ausübenden ein deutliches Überwiegen des Alpha-Wellenbereiches, mit dem das subjektive Empfinden von Ausgeglichenheit, geistiger Klarheit und Entspannung einhergeht. Selektiv wird die neuronale Aktivität in bestimmten Hirnzentren gefördert, das Gehirn besser durchblutet.

EKG-Messungen zeigen eine vermehrte Blutversorgung des Herzmuskels und positive Einwirkung auf die Regulierung des Herzschlags in Fällen von Tachykardie (beschleunigte Herzfrequenz) und Bradykardie (sehr langsame Herzfrequenz). Die langsamen harmonischen Bewegungen des Taijiquan ermöglichen dem Praktizierenden auch eine sehr genaue Einstellung auf die eigene Leistungsfähigkeit. Aus dieser Sicht wird Taijiquan als ideales Angebot für Herzgruppen empfohlen.

Die Blutfettwerte Cholesterin, Betalipoproteine und Triglyceride werden von Taijiausübenden nicht oder nur geringfügig überschritten.

Nach der chinesischen Medizin wirkt Taiji über die Lösung von Blockaden des Qiflusses positiv auf Körper und Geist.

 

 

MC900324162[3]