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DAOISTISCHES ZENTRUM IN WIEN Kontakt
- Information: mailto:daozentrum@hotmail.com Tel.: 01 897 44 36 |
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Das höchste Prinzip Taiji |
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Kurse >>zum Inhaltsverzeichnis<< Kurse für Anfänger (A) und
Fortgeschrittene (FS). Einstieg jederzeit möglich. |
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Bedeutung
des Namens (Atem/ Lebenskraft) zu
tun. Taiji verkörpert das höchste
Prinzip der daoistischen Philosophie: Die Vereinigung mit der natürlichen
Dualität Yin und Yang, die das Universum erfüllt. Wer Taiji beherrscht, kann
sich die Kräfte der Natur zunutze machen. Durch richtiges Ausüben wird
der Qifluss harmonisiert, die Organe gekräftigt und der Geist geklärt. Gleichzeitig ist Taiji auch
eine wirkungsvolle Form der Selbstverteidigung, die die Angriffsenergie des
Gegners nützt und gegen ihn wendet. |
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Formen:
Taiji Quan, Taiji Jian, Taiji Shan >>zum Inhaltsverzeichnis<< Taiji wird zu Beginn meist mit der bloßen Hand (Faustform) ausgeübt
(Taiji Quan). Wenn die Grundprinzipien beherrscht werden, kann man auch die
anspruchsvolleren Waffenformen erlernen. Hier arbeitet man nicht nur mit dem
Qi im Körper sondern überträgt seinen Willen auch nach außen um die
"Waffe" zu kontrollieren. Wir unterrichten derzeit:
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Stile: Wudang Taiji, Populäre Stile,
Wettkampfstile, Yangsheng Taiji |
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Die
Ursprünge: Die Inneren Kampfkünste von Wudang Taiji Quan entstand
vermutlich während der Song Dynastie, um 1200. Es vereinigt das daoistische
Bemühen um ein langes, gesundes Leben mit den Anforderungen einer äußerst
wirkungsvollen Kampfkunst. Ursprünglich
wurde Taiji nur im Kloster praktiziert, aus Furcht, es könne in den falschen
Händen Unheil anrichten. Doch gelangte Ende der Ming Dynastie der daoistische
Mönch Ma Yun Zang nach Shanxi, wo
er Wang Zong Yue als Schüler
aufnahm. Dieser gab die
Lehre lange Zeit nicht weiter. Erst im Alter fand er in der Provinz Henan in Zheng Song Xi einen geeigneten
Meisterschüler, der wiederum nach Jiao Gou reiste und dort Chen Wanting und Xiu Xi Wang in Taiji unterwies. Dies war der Anfang der populären
Taiji Stile. Anhänger des
Chenstils sind hingegen der Ansicht, dass alle populären Stile auf Chen
Wanting selbst zurückgehen. |
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Die Legende von Zhang
Sanfeng Der Legende nach geht Taiji Quan auf den Daoisten Zhang Sanfeng zurück. Zhang Sanfeng lebte während der Song Dynastie,
einer Zeit, in der Kampfkünste in China sehr hohes Ansehen genossen. Zhang Sanfeng kannte bereits den Shaolin Stil und war ein sehr guter
Shaolin Kämpfer. Der Shaolin Stil birgt allerdings den Nachteil, dass er für
ältere Personen nicht mehr geeignet ist. So suchte Sanfeng nach einer
besseren Methode, um die Mönche bei ihrer Meditation vor Angriffen von
Räubern und wilden Tieren zu schützen. Die Legende besagt, dass Zhang Sanfeng im Traum den Kampf eines Vogels
(meistes als Kranich, in anderer Version als kleinerer Vogel beschrieben) und
einer Schlange miterlebte. Beide führten ihn schließlich zu einem
daoistischen Weisen, der ihn in der Kunst des Taiji unterwies. Als Zhang Sanfeng aus dem Traum erwachte, hatte er diese Kunst
tatsächlich erlernt und gab sie an seine Schüler weiter. Durch ständiges Üben
verjüngte sich der, zu diesem Zeitpunkt bereits 100jährige, Meister, seine
weißen Haare wurden wieder schwarz, seine Falten glätteten sich und er wurde
über 200 Jahre alt. Viele Erzählungen ranken sich um Zhang Sanfeng. Einst rief der Kaiser
diesen berühmten Weisen zu sich. Unterwegs wurde er von 100 Räubern
angegriffen, die er alle besiegte. Das trug viel zum Ruhm der von ihm
entwickelten Kampfkunst bei. |
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Die traditionellen (populären) Stile Chenstil: (nach Chen Wangding, 1587 – 1664), im 19.Jahrhundert in einen
alten und einen neuen Chenstil aufgespalten. Yangstil: (nach Yang Luchan „der Unbesiegbare“, 1799 – 1872), der als Kind
heimlich den Unterricht des Chenstils beobachtete und trainierte,
vereinfachte und verkürzte die Bewegungen des Chenstils. Sunstil: (nach Sun Lutang, 1859 – 1933) synkretistischer Stil, Mischung
mit Bagua und Xingyi
Wettkampfformen: Die für Wettkämpfe aber auch für Danprüfungen verwendeten
Formen sind im Anfängerniveau meist dem Yangstil entnommen. Längere Formen
(für höhere Dangraduierungen) sind oft Zusammenstellungen aus mehreren Stilen
(z.B. 42 Bewegungen). Yangsheng Taiji: Von
Prof. Zhang Guang De (Sportuniversität Beijing) entworfener Stil mit der
offenen Hand (Taiji Zhang) und mit Waffen durchgeführt. Hauptaugenmerk liegt
auf den gesundheitlichen Aspekten und dem Fluss des Qi in den Meridianen,
ähnlich dem Daoyin Yangshenggong. Die Aspekte der Selbstverteidigung sind den
Bewegungen aber ebenso deutlich inhärent. |
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(auf dem Video ausgeführt von der Tochter Sun
Lutangs) |
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Die Wettkampfstile Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts arbeitet die Chinese
Wushu Association an einer Erfassung aller traditionellen Stile des Wushu und
- im Hinblick auf eine Öffnung des Wushu-Systems zum Ausland, an einem
einheitlichen Prüfungssystem. Die, meist synkretistischen, Wettkampfstile
entstehen. Sie geben dem Übenden einen Einblick in das System des populären
Taiji und dienen gleichzeitig bei Prüfungen und Wettkämpfen zur Beurteilung
des Umfassenden Könnens des Ausübenden. |
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Taiji Wettkampfformen 42
und 42 Schwert (Ausschnitte
von der Prüfung zum 6. Dan in Peking) |
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GESUNDHEITLICHER
ASPEKT >>zum
Inhaltsverzeichnis<< Taiji eignet sich für alle Altersstufen,
da man den Schwierigkeitsgrad individuell bestimmen kann. Taiji Ausübende fühlen sich
meist schon nach kurzer Zeit nach dem Training entspannter, ausgeglichener
und erfahren auch eine Zunahme ihrer Ausdauer, ihres Körper- und
Balancegefühls, sowie ihrer Beweglichkeit und Koordinationsfähigkeit. Dies
sind Wirkungen, die der Übende an sich selbst feststellen kann. In der östlichen und
westlichen Medizin wird Taiji wegen seiner positiven Auswirkung auf
Muskulatur, Herz und Kreislauf sowie den Stoffwechsel empfohlen. |
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Yangsheng Taiji Shan (Gesundheitsförderndes
Fächertaiji) (Ausschnitte von der 10th
international health qigong competition in Peking) |
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Zahlreiche medizinische
Untersuchungen haben den gesundheitlichen Wert von Taijiquan bestätigt: |
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